Beispiel eines 14- Tage- Programms: 1. Tag: Herzlich Willkommen in Cotonou. Das Team von "Explore-Bassanhoue" erwartet Sie am Flughafen, um Sie zu einem Begrüßungs-Cocktail einzuladen. Danach bringen wie Sie zu einem Hotel in Airportnähe.   2. Tag: Nach dem Frühstück haben Sie die Möglichkeit Geld zu tauschen, und eventuell SIM-Cards beninischer Handy- netze zu erwerben. Nehmen Sie ihr Handy aus Deutschland mit, im Benin gibt es kaum öffentliche Telefone. Am frühen Nachmittag fahren wir zu den "Sklaven-Inseln" von Ganvie. Heute leben viele Fischerfamilien hier, in traditionellen Pfahlbauten. Ganvie wird auch als das "Venedig Afrikas" bezeichnet. Nach einer ausführlichen Rundfahrt übernachten wir bei: "Cheze-M", einer Pfahlbauherberge mit sehr originellen Gästezimmern.   3. Tag: Unser Boot bringt uns wieder ans Festland. Noch einmal schlängen wir uns durch den chaotischen Straßenverkehr von Cotonou, zum größten Mark Benins: "Dantokpa". Am späten Nachmittag reisen wir langsam gegen Norden. Ziel ist die historische Stadt "Ouidah". Übernachtung in einer Herberge am Strand.   4. Tag: Bis zum frühen Nachmittag bleiben wir in "Ouidah". Im Schlangentempel der Stadt begegnet wir zum ersten Mal der Mystik des Voodoo, bevor uns der Weg nach Dogbo/ Bassanhoue führt. Auf den letzten Kilometern wird es abenteuerlich. Unser abgelegenes Buschdorf, in dem wir die nächsten vier Tage verbringen, ist nur über Sand- pisten zu erreichen. Vor allem die Kinder erwarten uns schon neugierig. Angekommen in der Anlage von "Explore-Bassanhoue" werden wir Zeugen, und nach kurzer Zeit auch Teilnehmer, einer traditionellen Will- kommenszeremonie. Das ganze Dorf ist auf den Beinen. Zu Trommelmusik und Palmschnaps versuchen Sie sich doch gleich einmal im afrikanischen Tanz. Mittlerweile ist es dunkel geworden. Während des Abendessens ge- nügen uns zumeist die ortsüblichen Öllampen. Wie wäre es, vor dem Schlafen, noch mit einem "Night- Swimming" im Pool?   5.-8. Tag: Wir integrieren uns in das Alltagsleben von Bassanhoue. Unsere afrikanischen Mitarbeiter/innen helfen, und übersetzten die ortsübliche Sprache "Adja". Sie vermitteln Kontakte zu den Bewohnern von Bassabhoue. Wir nehmen an Zeremonien teil, besuchen die Grundschule und eine nahe gelegene Krankenstation. Auf dem Markt von Dogbo, 7 Kilometer entfernt, kaufen wir frisch ein. Unser Fleisch besorgen wir uns, es ist noch nicht ge- schlachtet, in Bassanhoue. Lassen Sie sich von den kulinarischen Künsten unseres Kochs überraschen. Auch der König von Dogbo wartet auf uns. Und wir lernen einen Voodoo-Priester kennen, der uns mit seiner Mischung aus traditionellem Gedankengut und modernen, wissenschaftlichen Erkenntnissen überrascht.   9. Tag: Früh brechen wir in Bassanhoue auf. Über fast 700 Kilometer führt uns der Weg weiter in den Norden Benins. Am Abend wollen wir das "Camp Numi", am Rande des "Pendjari-Nationalparks" erreichen. Die Landschaft ver- ändert sich, und es wird noch wärmer. Unterwegs essen und trinken wir in landestypischen Garküchen. Über- nachtung im "Camp-Numi", Schwimmen im Quellwasserpool.   10. Tag: Zwei Pirschfahrten in den "Pendjari-Nationalpark" stehen an. Mit dem Geländewagen und ortskundigen Fahrern begeben wir uns auf die Fährten von Antilopen, Elefanten, Löwen und Flusspferden. Vor den Pavianen müssen wir uns in Acht nehmen. Innerhalb von Sekunden greifen sie sich alles was blinkt und funkelt von unserem Jeep. Am späten Abend genießen wir im "Camp-Numi" Antilopengulasch, "Dschougudu", das einheimisches Bier, und eine weitere Nacht unter dem Sternenhimmel Afrikas. Lauschen Sie den geheimnisvollen Klängen der Tiere im uns umgebenden Busch.   11. Tag: Über Natitengou führen uns holprige und staubige Pisten in das Siedlungsgebiet der "Somba". Wir durchqueren das Hochland des Benins, kommen nur langsam voran, und erreichen am Abend eine "Tata-Somba", eine traditio- nelle Lehmburg des Volkes der Somba, welches sich einst erfolgreich vor den Sklavenfängern hierher zurück- gezogen hat.   12.Tag: Die "Tata-Somba", vor der wir unsere Zelte aufgeschlagen haben, gehört dem Dorfchef. Ausführlich erklärt er uns das Leben seiner Familie in der Lehmburg. Anschliessend führt er uns durch sein Dorf, und wir lernen die Kontraste kennen, innerhalb derer die Menschen hier heute leben. Fast jeder der "Somba" übersetzt "Nackt- läufer", besitzt ein Handy. Steinhäuser, Autos und Fernsehgeräte sind zwar noch selten, aber schon längst nicht mehr unbekannt.   13. Tag: Der längste Reisetag liegt vor uns. Während wir den Rückweg an die Atlantikküste antreten, erinnern wir uns an die Erlebnisse und Eindrücke der letzten Tage. Mystisch und gegensätzlich hat sich uns das Land Benin prä- sentiert. Viel haben wir über den Alltag unserer Gastgeber erfahren. Leben und Tod sind hier unverkennbar zwei Seiten ein und derselben Medaille. Und wie gastfreundlich wir doch überall aufgenommen wurden. Am Abend erreichen wir die Ferienanlage "Awale-Plage" in "Grand-Popo", nicht mehr weit vom Flughafen entfernt. Die uns bekannte Zivilisation hat uns fast wieder. 14. Tag: Schwimmen, ausruhen und packen. Bis zum späten Nachmittag bleiben wir im "Awale-Plage". Rückfahrt zum Flughafen Cotonou und anschließender Heimflug.