Alternative zur Rundreise Afrika Intensiv - Erlebnisreisen mit Explore Bassanhoue Innerhalb unserer Spezialreisen, die sich ganz besonders als wirkliche Studenreisen eignen, erkunden wir die abgelegenen Dörfer des südlichen Benin, rund um Dogbo und Bassanhoue. Oft sind wir, genau wie die Menschen bei denen wir zu Gast sind, dabei zu Fuss und mit dem Motorradtaxi (Zemidjan) unterwegs. Die Reise führt von Cotonou aus in das "Venedig Afrikas" (Ganvie), weiter in die Hochburg des Voodoo (Ouidah) und dann nach Dogbo/Bassanhoue, knapp hundert Kilometer in nördlicher Richtung. (Reisebus) Und nun begegnet uns das "pure Afrika". Abseits der Asphaltstrassen geht es auf roten Sandpisten weiter. Bald gibt es kaum noch Autos. Wir sind im Buschland mit seinen kleinen Dorfgemeinschaften. Hier scheint die Zeit zum Teil stehengeblieben zu sein. Im Feldbau werden Handwerkszeuge benutzt, die so aus- schauen, als kämen sie aus einem Völkerkunde-Museum. Vielerorts gibt es keinen elektrischen Strom, die Frauen holen das Trinkwasser aus einfachen Kurbelbrunnen (40 Meter tief), auf den Feldern wächst Mais, Cassava, Manjok, Tomaten, und allerlei Obst: Bananen, Limetten, Orangen, Mangos und Papayas. Und überall werden Palmfrüchte geerntet, Rohstoff für das rote und weisse Palmöl. Voodoo- Zeremonien gehören ebenfalls zum lebendigen Alltag der Menschen, wie auch das Leben in der Grossfamilie.  Zur Schlichtung von Streitigkeiten braucht man nur selten die Polizei, es ist der Ältestenrat oder es sind die Voodoopriester/innen, die versöhnend eingreifen. Und wenn es dann immer noch keine Lösung unter den Kontrahenten gibt, wird der Ortskönig eingeschaltet. Könige gibt es einige im Benin, etwas über sechzig werden es sein. Unser Basislager in dieser Zeit ist die gemütliche Herberge, die Explore Bassanhoue im Dorf Bassanhoue gebaut hat. Neben sauberen Doppelzimmern finden unsere Gäste in dieser Anlage einen kleinen Pool, ein kleines "Open Air Restaurant", einen Palmengarten und sogar einen "Mini-Strand". Unseren Strom erzeugen wir stunden- weise mit einem Generator. Bewirtet werden Sie von nun an von unserem Kochteam. Fast alle Köche und Köchinnen dieses Teams haben in internationalen Hotels ihre Erfahrungen gesammelt, verstehen sich aber immer noch vorzüglich in der Zuberei- tung einheimischer Spezialitäten. Sicher werden wir zu einem Abendessen in eine Grossfamilie eingeladen. Dann achtet unser Kochteam darauf, dass es nicht zu scharf wird und dass die Zubereitung auch für Europäer gut verträglich ist. Sie werden mit uns in Dörfer gehen, die zum Teil nur zu Fuss erreichbar sind. Dort gibt es keine Steinhäuser, der nächste Kaufladen, die nächste Schule..., mindestens vier Kilometer entfernt. Hier ist auch der wirkliche Voodoo zu Hause. Nehmen sie mit uns Anteil an den Prak- tiken einer Lebensphilosophie, die nur sehr selten etwas mit "Schwarzer Magie" oder Schadenszauber zu tun hat. Benin ist die "Wiege des Voodoo", Voodoo ist Staatsreligion. Und im Gegensatz zu den uns bekannten Buchreligionen -im Voodoo wird traditionell alles mündlich weitergegeben- ist die Mission unüblich. Tolerantes Verhalten gegenüber anderen Glaubens- und Lebenseinstellungen ist im Umgang mit Anhängern aller Konfessionen selbstverständlich. Besuchen Sie mit uns eine Buschschule, ein Buschkrankenhaus und den grossen und bunten Markt von Dogbo (sieben Kilometer von Bassanhoue entfernt). Diskutieren Sie mit dem Regionskönig von Dogbo bei einer Audienz gesellschaftspolitische und spirituelle Themen. Beobachten Sie traditionelle Trommelmacher bei er Arbeit und lassen Sie sich von den Geschicklichkeiten des traditionellen Handwerks beeindrucken. Die Anlage von Explore Bassanhoue liegt direkt am Eingang des Dorfes Bassanhoue. Wir sind kein für die Dorfbevölkerung unzugängliches Ressort, die Familien von Bassanhoue nehmen Anteil am touristischen Leben der "Jovos" (so werden die Weissen im Benin genannt, wenn man ihre Namen nicht kennt).