Zu Beginn des Jahres 2009 konnten wir 3.200 Quadratmeter Land im Dorf Bassanhoue, etwa einhundert Kilometer von der beninischen Hafenstadt Cotonou entfernt gelegen, erwerben. Nach ausführlichen Gesprächen und Verhand- lungen mit den örtlichen Behörden und Ämtern, zeigte man sich an einem Tourismusprojekt, mit ethnologischem Schwerpunkt, sehr interessiert und entschloss sich zur Unterstützung dieser Idee. Innerhalb der nächsten neun Monaten errichteten Bauarbeiter aus der Region ein Gästehaus mit Swimmingpool, eine Bar und einen grosszügigen Palmengarten. Die Anlage verfügt über fliessendes Wasser, sowie einem Generator zur Stromerzeugung. Mehrere afrikanische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kümmern sich um das Wohl der Gäste von "Explore Bassanhoue". Im  Dorf haben unsere Besucher ideale Möglichkeiten, am Leben der Menschen teil zu nehmen. Wer möchte, bekommt schnell Familienanschluss. Wohnen und übernachten Sie doch einmal in einer traditionellen Lehmhütte. Unvergessliche Erlebnisse sind auch garantiert, wenn Sie in den Abendstunden, oder am frühen Morgen, zu den umliegenden Dörfern wandern. Hier sind die meisten Menschen zu Fuss unterwegs. Oder folgen Sie den Klängen der "Tam-Tam", der afrikanischen Trommel. Sie zeigt an, dass irgendwo eine Zeremonie gefeiert wird. Ist es eine Hochzeit? Oder eine Beerdigung? Wurde ein Kind geboren? Vielleicht ruft aber auch der "Fetischeur", ein Voodoo- priester zum Tanz und zu Opferungen. Von Bassanhoue aus starten wir nach einigen Tagen in Richtung Norden. Ziel ist der Pendjari-Nationalpark und das Land der "Somba", an der Grenze zu Togo.